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Ich.darf.nicht.schlafen

geschrieben von RottenHeart am 19. September 2012 um 21:24 Uhr


Autor: S.J. Watson
Titel: Ich.darf.nicht.schlafen
Buchart: Krimi & Thriller
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN: 9783651000087
Preis: 9,99 €
Veröffentlichung: August 2011


Rezension:

Christine wacht jeden Morgen auf und kann sich nicht daran erinnern, wie sie in den Raum kommt, indem sie gerade ist. Für sie ist das Haus indem sie sich aufhält fremd. Der Mann der neben ihr liegt ist ihr auch nicht bekannt. Ihr erster Gedanke: One Night Stand. Doch das stimmt nicht. Der Mann der neben ihr liegt heißt Ben, er ist ihr Ehemann. Er erzählt ihr von ihrem schweren Unfall, bei dem sie zum Teil ihr Gedächtnis verloren hat und ihr Gehirn nichts neues speichern kann. Jedesmal wenn sie schlafen geht und am nächsten Morgen aufwacht hat sie alles vom vorherigen Tag wieder vergessen.

Sie trifft sich heimlich mit einem Arzt, Dr. Nash, der ihr so gut es geht hilft ihr Gedächtnis zurück zuholen. Sie führt Tagebuch über ihren Alltag, was sie erlebt hat, wie sie sich fühlt etc. Beide sind guter Hoffnung das sich ihr Gedächtnis verbessert und sie irgendwann von der Amnesie befreit ist. Doch langsam kommen Christine Zweifel auf. Sie hat das Gefühl Ben belügt sie, doch wieso sollte er das tun? Was für ein Grund könnte es dafür geben? Sie wird es schon bald herausfinden…

“Es gibt nur eine Person, der du vertraust.
Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?”


Meinung:

Ich habe sehr viel gutes von dem Buch im Vorraus gehört und auch die Inhaltsangabe hat mich sehr angesprochen. Man konnte richtig gut mit Christine mitfiebern, da man ja sozusagen selber nicht mehr wusste wie sie, das hat die Spannung auf jeden Fall noch gesteigert. In die Lage von Christine konnte man sich auch sehr gut versetzen, jeder hätte genauso geschockt reagiert wie sie, wenn man auf einmal körperlich 20 Jahre älter ist als wie man glaubt zu sein. In Ben wiederum konnte ich mich überhaupt nicht hineinversetzen. Allein die Vorstellung Tag ein Tag aus jemanden jeden Früh das gleiche zu Erzählen und zu beruhigen würde mich irgendwann einfach schlicht in den Wahnsinn treiben. Manche Handlungen die er tat konnte ich auch nicht nachvollziehen. Dachte er wirklich Christine würde Täglich zu Hause sitzen und Däumchen drehen? Ich denke nicht.

Aber ich muss zugeben, dass ich am Anfang dachte das des Buch ähnlichkeiten mit “50 erste Dates” hat, doch das hat es eindeutig nicht! Ich freue mich schon sehr auf die Buchverfilmung und werde sie mir 100%-ig ansehen, sobald sie erscheint.

Fazit

Das Buch ist für alle Phsychothrillerfans auf jeden Fall das richtige! Mich hat das Buch auf jedenfall sehr gefesselt, ich wollte zum Schluss hin überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch dürft ihr euch einfach nicht entgehen lassen!



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Der Augensammler

geschrieben von RottenHeart am 20. April 2012 um 09:07 Uhr


Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Der Augensammler
Reihe: 1. Band
Buchart: Thriller
Seitenanzahl: 464 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 9783426198513
Preis: 19,99 €
Veröffentlichung: Mai 2010


Rezension:

Alexander Zorbachs Leben zerbricht, als er auf einer Brücke eine Frau erschießt, die ein Kind entführt hat. Zu allem übel will sich seine Frau von ihm scheiden lassen. Seitdem verdient er als Reporter sein Geld und jagt dem Augensammler hinterher. Denn dieser spielt ein grausames Spiel. Erst bringt er die Mutter um und legt ihr eine Stoppuhr in die Hand, der Vater hat 45 Std Zeit sein Kind zu finden bevor es stirbt.

Auf einmal werden Hinweise gefunden, die darauf schließen, das Zorbach der Augensammler sein könnte. Er weiß sich nicht mehr zu helfen, er versteht gar nicht was los ist, wieso taucht sein Geldbeutel am Tatort auf? Wieso empfängt er einen Polizeifunk, den die Polizei nie rausgegeben hat? Er flüchtet in das alte Versteck, wo er früher immer mit seiner Mutter war. Doch dort ist er auch nicht ungestört. In dem Bootshaus wartet eine blinde Frau auf ihn, die behauptet, er hätte sie angerufen und zu diesem Ort geschickt. Was hat es nur mit der blinden Frau auf sich? Soll er ihre Geschichten glauben? Kann sie wirklich in die Vergangenheit schauen? Zusammen machen sie sich auf den Hinweisen hinterher zu jagen. Doch werden sie es schaffen die 2 Kinder zu retten? Und wer verbirgt sich hinter dem Augensammler?

Alexander Zorbachs Albtraum ist noch lange nicht vorbei, er hat gerade erst angefangen!

Meinung:

Ich hab schon viel gutes über die Bücher von Sebastian Fitzek gehört und dachte mir “seine Bücher muss ich auch unbedingt mal lesen!” und ich kann nur sagen, dass ichs nicht bereut habe, ganz im Gegenteil. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich muss zugeben, dass es mich doch sehr verwirrt hat, dass die Kapitel und die Seitenzahl genau andersherum sind.

Ich bin mir nicht sicher was ich von der blinden Alina halten soll. Einmal kommt sie nett und sympathisch rüber, im anderen Moment wieder genau das Gegenteil. Ich bin auf jeden Fall gespannt was sie für eine Rolle im 2. Teil spielen wird und was sich da noch alles Entwickelt. Die Beschreibungen wie Blinde sich an alte Sachen erinnern, was sie früher mal gesehen haben hat mich auch sehr fasziniert. Alexander Zorbach kommt sehr neutral rüber und man kann sich oft in seine Lage hineinversetzen.

Die Umgebungen wurden sehr gut beschrieben und erklärt, das hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich die Räume, etc. immer sehr gut vorstellen. Außerdem wurde ich bei der Geschichte oft in die Irre geführt. Immer wenn man dachte “aha! der könnte es also sein!” wurde die ganze Theorie nach kurzer Zeit wieder über Wasser geworfen. Die Wendungen in der Geschichte waren spannend und passend, wodurch man vorher nie so genau wusste was als nächstes passiert.

Fazit

Das Buch kann ich jedem Krimi- und Thrillerfan empfehlen, besonders die, die spaß am miträtseln und überlegen haben und sich nicht so leicht entmutigen lassen, falls doch wieder neue Hinweise auftauchen die jemand anderen in Betracht ziehen.



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Kalte Asche

geschrieben von RottenHeart am 26. Januar 2012 um 12:36 Uhr


Autor: Simon Beckett
Titel: Kalte Asche
Reihe: 2. Band
Buchart: Thriller
Seitenanzahl: 432 Seiten
Verlag: Rohwolt TB
ISBN: 9783805208123
Preis: 9,99 €
Veröffentlichung: Juli 2007


Rezension:

David Hunter ist gerade auf dem Weg zum Flughafen, als er vom Superintendent angerufen wird. Eine verbrannte Leiche wurde gefunden, doch durch ein tragisches Zugunglück können keine Polizisten von dem Fall abgezogen und dorthin geschickt werden. Er wird gebeten schonmal dorthin zu fahren um klarzustellen, ob es sich um einen Mord handelt. Hunter weiß ganz genau das seine Freundin Jenny darüber nicht begeistert sein wird. Er hat sich schon darauf gefreut wieder bei ihr zu sein, doch nun muss er doch in einen komplett anderen Flieger steigen und dann auch noch mit einer Fähre zu der kleinen Insel Runa fahren. Auf der Fähre lernt er flüchtig Maggie kennen, sie erzählt ihm, dass sie eine Autorin ist, was sich im Nachhinein als Lüge rausstellen wird.

Schon bei der Hinfahrt beginnt ein Unwetter aufzuziehen. Solche Unwetter sind auf Runa leider keine Seltenheit. Strom- und Telefonausfall ist dadurch vorprogrammiert. Hunter fährt zusammen mit Sergeant Fraser und Constable Duncan zum Cottage, wo die verbrannte Leiche liegt. Der Pensionierte Polizist Andrew Brody, der die Leiche zusammen mit seinem Hund gefunden hat, begleitet die drei Männer. David Hunter hat als erfahrener Forensiker schon viele verbrannte Leichen gesehen, doch sowas hat er noch nicht erlebt. Lediglich die Knochen, zwei Füße und eine Hand sind von der Leiche übrig. Der Rest ist nur noch Asche. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Leiche um eine Frau handelt und das sie erdmordet worden ist. Wer aus dem kleinen Dorf könnte der Mörder sein? Die vier Männer gehen dem Fall nach…

Meinung:

Auf den 2. Fall von David Hunter war ich sehr gespannt, da ich gehört habe das er Teilweise langatmig sein soll. Dies habe ich auch so empfunden, nichtsdestotrotz war das Buch sehr flüssig zu lesen. Man konnte von Anfang an mitfiebern und raten, wer der Mörder ist. Immer wenn man dachte, man wüsste wer es ist, kamen doch andere Beweise zum Vorschein und man war wieder am Anfang. Diese Wendungen waren aber weder nervig noch unangebracht. Allgemein konnte man sich sehr gut in das Buch hineinversetzen, besonders bildlich. Bis zum Schluss hat man sich gefragt “was kann denn jetzt noch alles passieren?” und immer wieder geschah etwas erfreut unerwartetes.

Irgendwie war mir von Anfang an klar, dass mit den Strachans etwas nicht stimmen konnte. Michael Strachan hat überall rumgeschnüffelt und spioniert, das war sehr offensichtlich das da irgendwas sein muss. Das Ende lässt auf einen sehr vielversprechenden dritten Teil hoffen! Ich freu mich schon sehr drauf ihn zu lesen.



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Der Vollstrecker

geschrieben von Asu am 19. Dezember 2011 um 12:59 Uhr


Autor: Chris Carter
Titel: Der Vollstrecker
Reihe: 2.Hunter-Reihe
Buchart: Thriller
Seitenanzahl: 487 Seiten
Verlag: Ullstein
ISBN: 9783548281100
Preis: 9,99€
Veröffentlichung: Juli 2011


Rezension:

Erster Satz: “Eine grausame Ironie, nicht wahr, dass das einzig Sichere im Leben der Tod ist?”

Los Angeles, kurz vor Weihnachten. Ein katholischer Priester wird brutal ermordet. Vom Kopf des Toten fehlt jede Spur. Der Täter hat ihm stattdessen einen Hundekopf aufgesetzt.
Als Hunter und Garcia an den Tatort ,eine kleine Kirche, kommen gibt ihnen nicht nur die Inszenierung der Leiche Rätsel auf.
Kryptische Blutspuren befinden sich am Boden, und auf der Brust des Toten steht, mit Blut geschrieben die Zahl Drei. Beim Durchforsten der Tagebuchaufzeichnungen des Toten stoßen Hunter und Garcia auf einen Enitrag, in dem der Priester einen Alptraum beschreibt, dessen Szenario – eine Enthauptung, das Ersetzen des eigenen Kopfes durch einen Hundekopf, die blutigen Spuren – der Täter haargenau nachgeahmt zu haben scheint.
Kannte der Täter sein Opfer so gut? Und was bedeutet die Zahl Drei?
Noch ahnen Hunter und Garcia nicht, dass dies nur eines von zahlreichen Opfern eines wahnsinnigen Mörders ist…

Meinung:

Schnell wird man in Hunters zweiten Fall hineingeworfen. Kein großes rumgerede, sondern gleich ein brutaler Mord. Die ersten Sätze sind schon brutal und blutig – nichts für weiche Nerven.
Chris Carter schafft es immer wieder einen so zu fesseln, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Szenen beschreibt er oft so detailliert und haargenau das ich davon oft Gänsehaut bekomme. Man kann es sich richtig bildlich vorstellen, wodurch ich oft mal durchatmen musste. Trotz der nervenaufreibenden Geschichte wollte ich immer weiterlesen um zu erfahren wie es weiter geht.
Beim ständigen überlegen und einigen weiteren Informationen, ist mir der Vollstrecker bis zum Ende hin unbekannt geblieben. Selbst wenn ich mal eine Idee hatte wurde diese schnell wieder vernichtet.
Die Idee, dass der Mörder sich die Ängste der Opfer zu seinem Vorteil verschafft ist zwar nicht unbedingt neu, dennoch sehr gut umgesetzt und dargestellt.
Ab einer gewissen Stelle hatte ich schon die Befürchtung das die Geschichte ein wenig ins Unglaubliche gezogen wird. Doch zum Glück war es nicht der Fall. Es wurde sehr gut in die Geschichte eingebunden und dadurch zusätzlich Spannung aufgebaut.
Die Charaktere wurden schon wie im vorherigen Band sehr realistisch und echt beschrieben.
Ich bin froh das Hunter und Garcia nicht übertrieben clever dargestellt wurden, sondern das vieles bei Ihnen aus dem Kopf- und Bauchgefühl heraus geschah.
Wen ich besonders gern mochte war Molly, die im späteren Verlauf der Geschichte auftaucht.
Der Grund weshalb der Vollstrecker solche gewalttätigen und brutalen Morde verübt hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber auch in unserer heutigen Zeit kommt dieses Thema leider nicht wirklich zu kurz.

Fazit:
Wer harte Nerven besitzt und sich nicht abschrecken lässt ist dieser Thriller genau das richtige.
Ich freue mich schon sehr auf die nächste Geschichte rund um Hunter und seinem Partner Garcia!



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