Rachesommer

Autor: Andreas Gruber
Titel: Rachesommer
Buchart: Thriller
Seitenanzahl: 411 Seiten
Verlag: Goldmann
ISBN: B003WVT7GW
Preis: 8,99 €
Veröffentlichung: Januar 2010
Rezension:
In Deutschland und in Österreich passieren mysteriöse Unfälle, bei denen die männlichen Opfer alle sterben. Die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht, dass das alles nur Unfälle waren. Sie ist der festen Überzeugung, dass alle Männer umgebracht wurden. Sie vertieft sich in die Fälle und forscht immer weiter nach, doch ihr Chef will ihr das verbieten. Als dann noch ihr damaliger „Mentor“ umgebracht wird, kann sie es nicht mehr aushalten, wenn es sonst niemanden auffällt, dass dort etwas nicht stimmen kann und das es keine Unfälle sind, dann muss sie es eben alleine aufdecken mit Hilfe von Patrick.
Währenddessen passieren in deutschen psychiatrischen Kliniken angeblich Selbstmorde von einigen Insassen. Dem Kommissar Pulaski fällt aber sofort auf, dass es keine Selbstmorde sein konnten. Alle Insassen hatten das Selbe erlebt, Missbrauch und Vergewaltigung. Wieso werden diese jungen Menschen getötet und wieso lässt man es so aussehen, dass es Selbstmord war?
Auf Überwachungsvideos wurde ein älterer Mann aufgenommen, wie er über die Mauer einer psychiatrischen Klinik kletterte. In Wien wurde eine blonde Frau in einem blauen Kleid gefilmt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden „Tätern“? Frau Meyers und Herr Pulaski lassen nicht locker, obwohl sie dafür nicht befugt sind. Im Laufe der Ermittlungen treffen die beiden aufeinander und arbeiten gemeinsam an dem Fall.
Meinung:
Leider kann ich nicht mehr zum Inhalt schreiben, da man sonst zu viel davon verraten würde und so die Spannung beim lesen verlieren würde!
Der Zeitraum dieser Geschichte ist sehr kurz gefasst. Die Kapitel sind nach Wochentagen aufgeteilt und es gibt vier Zwischenteile, in denen man zurück blickt wie die Morde tatsächlich verübt wurden. Ich finde die Idee sehr gut, dass man erst die Meinung der Ermittler zu hören bekommt, wie sie meinen, wie der Unfall passiert ist und dann wie es sich tatsächlich abgespielt hat.
Schon der Prolog hat mein Interesse an das Buch sehr gesteigert. Im Allgemeinen wurde das Buch sehr flüssig und leicht geschrieben, was es sehr angenehm macht zu lesen. Die Überleitung zwischen der Anwältin und dem Kommissar waren sehr gut gesetzt. Es trieb die Spannung an, da immer gewechselt wurde, als der andere etwas neues herausgefunden hat. Was mir auch sehr gefallen hat war der Aufbau des Ermittelns. Außerdem hat man auch noch private Dinge von den zwei Hauptfiguren erfahren, was die Geschichte nicht eintönig machte.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und würde es jedem Thriller-Liebhaber weiterempfehlen. Besonders wenn man auch mal gern eine Story aus namentlich bekannten Städten lesen möchte.
Auch ich freue mich darüber, mich zu den glücklichen Gewinnern zählen zu dürfen. Es war sehr interessant zu erfahren, wie der Autor auf die Ideen und Situationen kam.





