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Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft

geschrieben von RottenHeart am 12. März 2012 um 15:21 Uhr


Autor: Andrew Lane
Titel: Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft [kaufen?]
Reihe: 1. Band
Buchart: Jugendbuch
Seitenanzahl: 390 Seiten
Verlag: Fischer FJB
ISBN: 9783596193004
Preis: 8,99 €
Veröffentlichung: Februar 2012


Rezension:

Der junge Sherlock Holmes muss über die Ferien bei seinem Onkel und seiner Tante leben, die er überhaupt nicht kennt. Natürlich würde er lieber bei seinem großen Bruder Mycroft wohnen, doch das geht leider nicht. Er stellt sich schon einmal auf langweilige Ferien ein, doch das Blatt wendet sich. Sherlock lernt Matty kennen, außerdem bekommt er einen privat Lehrer Amyus Crowe.

Matty erzählt ihm von einer seltsamen Beobachtung. Er hat eine Wolke aus einem Fenster fliegen sehen und kurz danach wurde aus der Wohnung eine Leiche rausgetragen. Er hatte angst, dass Sherlock ihm nicht glaubt und ihn für verrückt erklärt. Doch paar Tage später, als Sherlock mit Crowe im Wald unterwegs war sah er dasselbe Phänomen. Eine Leiche auf dem Waldboden und eine graue Wolke flog von ihr davon.

Was hatte es mit der Wolke auf sich? Beide Leichen hatten viele Beulen im Gesicht, ging die Pest in Farnham um. Sherlock weiß das er sich aus der Sache raushalten sollte, doch er kann nicht, er muss sich selber auf die Suche nach Anhaltspunkten und Spuren machen. Zusammen mit Matty, Crowe und seiner Tochter Virginia versuchen sie die Wahrheit hinter dem Geheimnis rauszubekommen.

Fröstelnd blickte er in ein kalkweißes Gesicht und rosafarbene Augen. Einen kurzen Moment lang starrten sie ihn durch das Glas an, bevor eine behandschuhte Hand energisch den Vorhang zuzog und die Kutsche weiterfuhr.

Meinung:

Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft ist mein erstes Sherlock Holmes Buch was ich gelesen habe. Es hat mich von Anfang an in den Bann gezogen, da man unbedingt wissen möchte, welches Rätsel Sherlock aufdecken muss. Ab und zu gab es Begriffe die nicht von vornherein klar waren, wenn man aber weiter gelesen hat wusste man meistens worum es sich handelt. Der Schreibstil ist einfach gehalten, obwohl man trotzdem raus lesen kann, dass es sich um ein anderes Jahrhundert handelt.

An manchen wenigen Stellen lässt die Geschichte einen sehr zappeln. Meiner Meinung nach werden ein paar unwichtige Dinge viel zu sehr in die Länge gezogen, wodurch ich manchmal die Lust am lesen verlor und erstmal eine Lesepause eingelegt habe.

Die Beschreibung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, man konnte sie sich richtig bildlich vorstellen und es war von jedem etwas dabei. Der ruhige kluge Sherlock, der freche Straßenjunge Matty, ein Lehrer den sich jeder wünscht, Crowe und seine Tochter Virginia, die nicht typisch Lady like ist, aber dennoch Sherlocks gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich habe an keinem Charakter etwas zu bemängeln, sie waren weder zu langweilig noch zu übertrieben, sondern sehr ausgeglichen.

Der Schluss lässt auf eine genauso spannende Fortsetzung hoffen die schon im Herbst 2012 erscheinen soll. Vielen Dank an Blogg dein Buch und dem Fischer FJB Verlag, dass sie sich für unseren Blog entschieden haben!



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Merle Trilogie – Die Fließende Königin

geschrieben von RottenHeart am 6. März 2012 um 07:59 Uhr


Autor: Kai Meyer
Titel: Die Fließende Königin
Reihe: Band 1
Buchart: Jugendbuch, Fantasy
Seitenanzahl: 271 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 9783551359100
Preis: 7,95 €
Veröffentlichung: Dezember 2011


Rezension:

Die zwei Waisenkinder Merle und Junipa sitzen in einer Gondel, in Venedig. Die beiden werden zum Spiegelmacher Acrimboldo gebracht, wo sie fortan arbeiten sollen. Merle freundet sich mit einen der Lehrlinge des Befeindeten Schneiders an, Serafin. Zusammen beobachten sie etwas merkwürdiges. Einige Ratsherren treffen sich heimlich in einem Haus mit ägyptischen Männern. Sie schleichen in das Haus und bekommen dort mit, dass die Herren die Essenz der fließenden Königin in einer Phiole eingesperrt haben. Merle und Serafin gelingt es die Phiole an sich zu reißen und fliehen. Bei der Flucht werden die beiden getrennt, doch die Phiole befindet sich im Besitz von Merle. Die fließende Königin bittet Merle sie zu trinken, da sie sonst nicht mehr lang existieren wird.

Komische Sachen passieren auf einmal in Venedig. Ein Bote der Unterwelt taucht auf, Serafin wird Verhaftet und Merle macht sich zusammen mit der fließenden Königin auf die Suche nach den Steinlöwen Vermithrax.

Meinung:

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, ich konnte es so gut wie nicht mehr aus der Hand legen! Mir gefällt das neue Cover sehr gut, obwohl die alten auch nicht schlecht aussehen. “Die fließende Königin” ist das erste Buch was ich von Kai Meyer gelesen hab. Das Buch hat sich total schnell und fließend lesen lassen, der Schreibstil hat es mir auf jeden Fall angetan.

Die Charaktere wurden alle sehr schön beschrieben, besonders gut hat mir Unke gefallen, ich konnte sie mir richtig bildlich vorstellen. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat waren die Dialoge zwischen Merle und der fließenden Königin. Die Königin kommt weise aber auch freundlich rüber, aber nicht spießig.

Ich freue mich schon sehr darauf die anderen zwei Bände der Trilogie zu lesen. Das Buch kann ich mit bestem Gewissen jedem weiterempfehlen, egal ob jung oder alt.



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Delirium [amor deliria nervosa]

geschrieben von RottenHeart am 25. November 2011 um 19:18 Uhr


Autor: Lauren Oliver
Titel: Delirium [amor deliria nervosa]
Reihe: 1. Band
Buchart: Jugendroman, Dystopie
Seitenanzahl: 409 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 9783551582324
Preis: 18,90 €
Veröffentlichung: November 2011


Rezension:

Liebe ist eine Krankheit. Zumindest sind davon sehr viele Menschen überzeugt. Sie meinen, es ist nicht richtig, wegen jemand anderen Schmerzen zu haben, weil man ihn z. B. gerade vermisst und sich nach ihm sehnt. Es ist nicht richtig, Schmetterlinge im Bauch zu haben und sich zu freuen. Deswegen wurde ein Heilmittel hergestellt, was man ab dem 18. Lebensjahr injiziert bekommt und ab da an für geheilt gilt.

Außerdem muss man vor der Heilung einen „Test“ ablegen, nach dem man eingestuft wird. Dann werden passende Partner aufgelistet, die man in seine gewünschte Reihenfolge sortieren soll. Das alles steht Lena noch bevor. Bei ihrem ersten Test läuft aber sehr viel schief, doch zu ihrem Glück wird die Befragung durch eine Herde von Kühen, die ins Labor eingedrungen sind, abgebrochen. Ihr Schossen seltsame Antworten durch den Kopf, z. B. bei ihrer Lieblingsfarbe wollte sie mit Grau antworten, Grau wie der Himmel.

Lena hat angst, dass sie wie ihre Mutter ist, denn sie konnte nie geheilt werden. Sie musste 3 mal den Eingriff machen, doch nie hat es was gebracht. Schließlich stürzte sie die Klippen hinunter und begann Selbstmord.

[amor deliria nervosa]

Meinung:

Man lernt Lena und Hanna sehr gut kennen. Sie sind zwei Freundinnen die unterschiedlich nicht sein könnten. Die eine sehr Selbstbewusst und die andere eher wie ein kleines Mauerblümchen. Was ich auch schade fand, dass Alex sehr perfekt rüber kam. Er versteht alles, ist immer da wenn Lena ihn braucht, weiß immer, was er zu ihr sagen muss etc.

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen! Die Stimmungswechsel von Lena waren für mich zwar ab und zu nicht nachvollziehbar aber noch erträglich. Schade fand ich, dass man über ihren Onkel nicht sehr viel erfahren hat. Er war auch eher eine sehr nebensächliche Figur in der Geschichte. Die Macht in dem Haushalt hatte eindeutig Lenas Tante.

Das war meine 2. Dystopie nach „Das verbotene Eden“ und ich muss sagen, das mir das Genre sehr gut gefällt und ich auf jedenfall weitere Bücher aus dieser Richtung lesen möchte.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen! Es hat sich auf jedenfall gelohnt es zu lesen. Der Schluss schreit förmlich auf einen 2. Teil und ich freue mich schon richtig drauf!



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Rachesommer

geschrieben von RottenHeart am 9. November 2011 um 17:06 Uhr


Autor: Andreas Gruber
Titel: Rachesommer
Buchart: Thriller
Seitenanzahl: 411 Seiten
Verlag: Goldmann
ISBN: B003WVT7GW
Preis: 8,99 €
Veröffentlichung: Januar 2010


Rezension:

In Deutschland und in Österreich passieren mysteriöse Unfälle, bei denen die männlichen Opfer alle sterben. Die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht, dass das alles nur Unfälle waren. Sie ist der festen Überzeugung, dass alle Männer umgebracht wurden. Sie vertieft sich in die Fälle und forscht immer weiter nach, doch ihr Chef will ihr das verbieten. Als dann noch ihr damaliger „Mentor“ umgebracht wird, kann sie es nicht mehr aushalten, wenn es sonst niemanden auffällt, dass dort etwas nicht stimmen kann und das es keine Unfälle sind, dann muss sie es eben alleine aufdecken mit Hilfe von Patrick.

Währenddessen passieren in deutschen psychiatrischen Kliniken angeblich Selbstmorde von einigen Insassen. Dem Kommissar Pulaski fällt aber sofort auf, dass es keine Selbstmorde sein konnten. Alle Insassen hatten das Selbe erlebt, Missbrauch und Vergewaltigung. Wieso werden diese jungen Menschen getötet und wieso lässt man es so aussehen, dass es Selbstmord war?

Auf Überwachungsvideos wurde ein älterer Mann aufgenommen, wie er über die Mauer einer psychiatrischen Klinik kletterte. In Wien wurde eine blonde Frau in einem blauen Kleid gefilmt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden „Tätern“? Frau Meyers und Herr Pulaski lassen nicht locker, obwohl sie dafür nicht befugt sind. Im Laufe der Ermittlungen treffen die beiden aufeinander und arbeiten gemeinsam an dem Fall.

Meinung:

Leider kann ich nicht mehr zum Inhalt schreiben, da man sonst zu viel davon verraten würde und so die Spannung beim lesen verlieren würde!

Der Zeitraum dieser Geschichte ist sehr kurz gefasst. Die Kapitel sind nach Wochentagen aufgeteilt und es gibt vier Zwischenteile, in denen man zurück blickt wie die Morde tatsächlich verübt wurden. Ich finde die Idee sehr gut, dass man erst die Meinung der Ermittler zu hören bekommt, wie sie meinen, wie der Unfall passiert ist und dann wie es sich tatsächlich abgespielt hat.

Schon der Prolog hat mein Interesse an das Buch sehr gesteigert. Im Allgemeinen wurde das Buch sehr flüssig und leicht geschrieben, was es sehr angenehm macht zu lesen. Die Überleitung zwischen der Anwältin und dem Kommissar waren sehr gut gesetzt. Es trieb die Spannung an, da immer gewechselt wurde, als der andere etwas neues herausgefunden hat. Was mir auch sehr gefallen hat war der Aufbau des Ermittelns. Außerdem hat man auch noch private Dinge von den zwei Hauptfiguren erfahren, was die Geschichte nicht eintönig machte.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und würde es jedem Thriller-Liebhaber weiterempfehlen. Besonders wenn man auch mal gern eine Story aus namentlich bekannten Städten lesen möchte.

Auch ich freue mich darüber, mich zu den glücklichen Gewinnern zählen zu dürfen. Es war sehr interessant zu erfahren, wie der Autor auf die Ideen und Situationen kam.



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