Merle Trilogie – Die Fließende Königin

Autor: Kai Meyer
Titel: Die Fließende Königin
Reihe: Band 1
Buchart: Jugendbuch, Fantasy
Seitenanzahl: 271 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 9783551359100
Preis: 7,95 €
Veröffentlichung: Dezember 2011
Rezension:
Die zwei Waisenkinder Merle und Junipa sitzen in einer Gondel, in Venedig. Die beiden werden zum Spiegelmacher Acrimboldo gebracht, wo sie fortan arbeiten sollen. Merle freundet sich mit einen der Lehrlinge des Befeindeten Schneiders an, Serafin. Zusammen beobachten sie etwas merkwürdiges. Einige Ratsherren treffen sich heimlich in einem Haus mit ägyptischen Männern. Sie schleichen in das Haus und bekommen dort mit, dass die Herren die Essenz der fließenden Königin in einer Phiole eingesperrt haben. Merle und Serafin gelingt es die Phiole an sich zu reißen und fliehen. Bei der Flucht werden die beiden getrennt, doch die Phiole befindet sich im Besitz von Merle. Die fließende Königin bittet Merle sie zu trinken, da sie sonst nicht mehr lang existieren wird.
Komische Sachen passieren auf einmal in Venedig. Ein Bote der Unterwelt taucht auf, Serafin wird Verhaftet und Merle macht sich zusammen mit der fließenden Königin auf die Suche nach den Steinlöwen Vermithrax.
Meinung:
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, ich konnte es so gut wie nicht mehr aus der Hand legen! Mir gefällt das neue Cover sehr gut, obwohl die alten auch nicht schlecht aussehen. “Die fließende Königin” ist das erste Buch was ich von Kai Meyer gelesen hab. Das Buch hat sich total schnell und fließend lesen lassen, der Schreibstil hat es mir auf jeden Fall angetan.
Die Charaktere wurden alle sehr schön beschrieben, besonders gut hat mir Unke gefallen, ich konnte sie mir richtig bildlich vorstellen. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat waren die Dialoge zwischen Merle und der fließenden Königin. Die Königin kommt weise aber auch freundlich rüber, aber nicht spießig.
Ich freue mich schon sehr darauf die anderen zwei Bände der Trilogie zu lesen. Das Buch kann ich mit bestem Gewissen jedem weiterempfehlen, egal ob jung oder alt.





Das verbotene Eden – David und Juna

Autor: Thomas Thiemeyer
Titel: Das verbotene Eden – David und Juna
Reihe: 1. Band
Buchart: Endzeit, Jugendbuch
Seitenanzahl: 460 Seiten
Verlag: Pan
ISBN: 9783426283608
Preis: 16,99 €
Veröffentlichung: August 2011
Rezension:
Seit über 65 Jahren sind Männer und Frauen zerstritten, Grund dafür ist ein Virus. Dieser Virus hat dazu geführt, dass sich Männer und Frauen sich hassen. Es ging sogar so weit, dass die Frauen ohne Strom lebten. Sie besitzen nicht einmal Fahrzeuge, sie greifen jedoch auf ein älteres Mittel zurück, von einer Stelle zur anderen zu gelangen, Pferde. Die Völker beschimpften sich gegenseitig mit Wörtern wie „Hexen“ und „Teufel“. Doch es gibt zwei, die das Schicksal in die Hand nehmen und versuchen es zu verändern!
Juna ist eine Kriegerin. Ihre Aufgabe ist es, das Volk der Frauen zu beschützen und zu verteidigen. David hingegen ist ein Mönch. Er restauriert Bücher und alte Schriften. Davids Lieblingsbuch ist Romeo und Julia von William Shakespeare. Doch Liebesbücher sind verboten. „Es ist falsch, dass Männer und Frauen sich lieben! Das war mal so, aber dazu wird es nie wieder kommen.“ Das sind zumindest die Worte des Inquisitors der Männer, Marcus Capistranus.
Genau das Gegenteil will die Hohepriesterin der Frauen erreichen, Arkana. Sie glaubt fest daran, dass der Virus seine Wirkung verloren hat und das es Zeit wird, dass Männer und Frauen wieder beisammen leben, so wie es vor 65 Jahren schon war.
Können Juna und David es schaffen die anderen davon zu überzeugen, dass sie sich lieben? Das das Virus seine Wirkung verloren hat?
Meinung:
Ich hatte mit dem Buch ein paar anfangs Schwierigkeiten. Ich konnte mich schlecht in das Buch hineinversetzen. Zwar lies es sich sehr flüssig und schnell lesen, doch trotzdem hab ich erst ab ¾ gefallen an dem Buch gefunden.
Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben, außerdem passen sie sehr gut zu dem Cover! Was ich außerdem sehr schön finde sind die Karten am Anfang und am Schluss des Buches! Ich habe mich damit zwar erst damit beschäftigt, als ich das Buch fertig gelesen habe, aber das fand ich auch besser, ich hatte dadurch eine bessere Übersicht wo was war. Was ich aber schade finde ist, dass die Zuflucht dort nicht eingezeichnet ist! Dadurch weiß man gar nicht, wo sie denn liegen könnte.
Ich habe mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch erhofft, da es sich nach etwas Neuem angehört hat, aber dies nicht ganz erfüllt hat. Juna und David haben sich zwar anders kennengelernt, als bei anderen Liebesbüchern wo sich jemand verliebt, aber es war trotzdem das selbe wie bei vielen andren Büchern auch, nichts besonderes.
Was ich außerdem sehr schade finde ist, dass man nicht erfährt, wie David Amon vor dem Tod gerettet hat. Vielleicht erfährt man es in den darauffolgenden Bänden, ich würde mich sehr darüber freuen!





Stirb

Autor: Hanna Winter
Titel: Stirb
Buchart: Thriller
Seitenanzahl: 342 Seiten
Verlag: Ullstein
ISBN: 9783548283449
Preis: 8,99 €
Veröffentlichung: August 2011
Rezension:
Lara will endlich ihren großen Traum erfüllen, endlich ein eigenes Café besitzen und führen. Selbst ihr Ex-Mann kann ihr Glück nicht zerstören, auch wenn er wieder mit jüngeren vor ihrer Nase flirtet. Dabei dachte sie eigentlich, sie wäre über ihn hinweg, trotzdem stört sie es, außerdem haben sie eine Tochter, sie heißt Emma.
In der Nacht von der Eröffnungsfeier des Cafés ist Lara gezwunden mit einem Taxi heimzufahren, da ein Reifen ihres Autos platt ist. Sie fühlt sich unwohl und will einfach nur noch aus dem Taxi heraus, als der Taxifahrer sie ignorierte, dass er in die falsche Richtung fährt. Er hielt an einer abgelegenden Stelle un versuchte sie zu töten, doch sie konnte fliehen. Doch das sollte sich als großer Fehler für Lara darstellen. Noch nie ist jemandem dem Mörder durch die Lappen gegangen und das lässt er natürlich nicht auf sich ruhen. Es müssen noch weitere Frauen sterben.
Ab dem Zeitpunkt ändert sich das Leben von Lara und Emma schlagartig, alles wird anders, mehr als ihnen lieb ist……..
Meinung:
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da die Leseprobe schon sehr spannend war und einem sofort klar war: Der Killer ist ein totaler Psychopath! Man taucht in das Leben von Lara und Emma ein und erfährt sehr detailiert die Gründe, wieso der Killer es auf sie abgesehen hat. Ich glaube ich könnte das nicht verkraften solche Sachen durchzumachen wie die beiden.
Die Charaktere sind detailiert und spannend beschrieben. Es sind nicht einfach nur Figuren die mal so schnell erfunden wurden, sondern mit bedacht gewählt wurden. Man kann sich in die Situationen richtig hineinversetzen und teilweise würde man wohl auch genauso handeln. Gemeinsam mittrauern, leiden, überlegen und kämpfen.
Das Besten am Buch war der Schluss. Man hat die ganze Zeit mitgerätselt wer der Killer sein könnte. Kennt man ihn schon? Gab es Anzeichen, wer es sein könnte? Stimmen meine Vermutungen? Bis zum Schluss, musste man rumrätseln wer es ist, das fand ich richtig gut.





