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Die Saat

geschrieben von RottenHeart am 16. Juli 2012 um 12:04 Uhr


Autor: Guillermo Del Toro
Titel: Die Saat
Reihe: 1. Band
Buchart: Fantasy
Seitenanzahl: 524 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453435186
Preis: 9,99 €
Veröffentlichung: September 2009


Rezension:

Ein totes Flugzeug aus Deutschland auf der Landebahn. Es ist stockdunkel darin, kein einziges Licht ist an. Ganz friedlich und ruhig steht es da, könnte man meinen. Doch was lauert innen drin? Es gibt nur 3 Überlebende, der Rest ist tot. Als der Chef der Seuchenschutzbehörde, Ephraim Goodweather, das Flugzeug betritt und untersucht stellt er verwirrt fest, dass alle friedlich gestorben sein müssen, da alle Leichen so aussehen als würden sie schlafen.

Abraham Setrakians hat schon so lange auf diesen Moment gewartet. Endlich bekommt er seine Chance den Vampir zu finden und ihn zu vernichten, bevor ganz New York verseucht ist. Ephraim Goodweather will erst nicht glauben was er da hört. „Vampire? Das sind nur erfundene Wesen die nicht existieren.“ Das war seine Meinung, bevor er gesehen hat was die verschwundenen Leichen in New York anrichten.

Meinung:

Das Buch wurde mir von mehreren Freunden Empfohlen und ich werde es liebend gerne weiterempfehlen! Es hat mich von der ersten Seite an total in den Bann gerissen, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Ich war so neugierig darauf was als nächstes geschehen wird, dass ich gleich mehrere Stunden am Stück gelesen habe. Manche Stelle haben sich sehr in die Länge gezogen, besonders wenn mitten im spannenden Teil eine andre Erzählung begonnen hat. Trotzdem ist der rote Faden dadurch nicht verloren gegangen und die Spannung war permanent vorhanden. Der Titel „Die Saat“ ist gut getroffen, da sich die Vampire so schnell wie ein Lauffeuer ausbreiten.

Auf Ephraim Goodweather wurde sehr eingegangen. Man hat von seiner Scheidung und von dem Kampf über das Sorgerecht seines Sohnes erfahren. Ich persönlich fand es schade, dass man nicht sehr viel über seine neue Freundin und Kollegin Nora erfahren hat. Auch über seine Exfrau hätte man ruhig mehr erfahren können.

Die Geschichte am Anfang über Abraham Setrakian und Sardu hat mir sehr gut gefallen. Das hat dem Bösen einen Namen gegeben. Auch die Beschreibung der Vampire fand ich sehr gelungen. Man konnte sie sich richtig gut Bildlich vorstellen.

Fazit

Wer auf einen Vampir-Roman lust hat, der keine Liebesgeschichte beinhaltet, hat ist bei diesem Buch auf jeden Fall richtig.



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Der Augensammler

geschrieben von RottenHeart am 20. April 2012 um 09:07 Uhr


Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Der Augensammler
Reihe: 1. Band
Buchart: Thriller
Seitenanzahl: 464 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 9783426198513
Preis: 19,99 €
Veröffentlichung: Mai 2010


Rezension:

Alexander Zorbachs Leben zerbricht, als er auf einer Brücke eine Frau erschießt, die ein Kind entführt hat. Zu allem übel will sich seine Frau von ihm scheiden lassen. Seitdem verdient er als Reporter sein Geld und jagt dem Augensammler hinterher. Denn dieser spielt ein grausames Spiel. Erst bringt er die Mutter um und legt ihr eine Stoppuhr in die Hand, der Vater hat 45 Std Zeit sein Kind zu finden bevor es stirbt.

Auf einmal werden Hinweise gefunden, die darauf schließen, das Zorbach der Augensammler sein könnte. Er weiß sich nicht mehr zu helfen, er versteht gar nicht was los ist, wieso taucht sein Geldbeutel am Tatort auf? Wieso empfängt er einen Polizeifunk, den die Polizei nie rausgegeben hat? Er flüchtet in das alte Versteck, wo er früher immer mit seiner Mutter war. Doch dort ist er auch nicht ungestört. In dem Bootshaus wartet eine blinde Frau auf ihn, die behauptet, er hätte sie angerufen und zu diesem Ort geschickt. Was hat es nur mit der blinden Frau auf sich? Soll er ihre Geschichten glauben? Kann sie wirklich in die Vergangenheit schauen? Zusammen machen sie sich auf den Hinweisen hinterher zu jagen. Doch werden sie es schaffen die 2 Kinder zu retten? Und wer verbirgt sich hinter dem Augensammler?

Alexander Zorbachs Albtraum ist noch lange nicht vorbei, er hat gerade erst angefangen!

Meinung:

Ich hab schon viel gutes über die Bücher von Sebastian Fitzek gehört und dachte mir “seine Bücher muss ich auch unbedingt mal lesen!” und ich kann nur sagen, dass ichs nicht bereut habe, ganz im Gegenteil. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich muss zugeben, dass es mich doch sehr verwirrt hat, dass die Kapitel und die Seitenzahl genau andersherum sind.

Ich bin mir nicht sicher was ich von der blinden Alina halten soll. Einmal kommt sie nett und sympathisch rüber, im anderen Moment wieder genau das Gegenteil. Ich bin auf jeden Fall gespannt was sie für eine Rolle im 2. Teil spielen wird und was sich da noch alles Entwickelt. Die Beschreibungen wie Blinde sich an alte Sachen erinnern, was sie früher mal gesehen haben hat mich auch sehr fasziniert. Alexander Zorbach kommt sehr neutral rüber und man kann sich oft in seine Lage hineinversetzen.

Die Umgebungen wurden sehr gut beschrieben und erklärt, das hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich die Räume, etc. immer sehr gut vorstellen. Außerdem wurde ich bei der Geschichte oft in die Irre geführt. Immer wenn man dachte “aha! der könnte es also sein!” wurde die ganze Theorie nach kurzer Zeit wieder über Wasser geworfen. Die Wendungen in der Geschichte waren spannend und passend, wodurch man vorher nie so genau wusste was als nächstes passiert.

Fazit

Das Buch kann ich jedem Krimi- und Thrillerfan empfehlen, besonders die, die spaß am miträtseln und überlegen haben und sich nicht so leicht entmutigen lassen, falls doch wieder neue Hinweise auftauchen die jemand anderen in Betracht ziehen.



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Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft

geschrieben von RottenHeart am 12. März 2012 um 15:21 Uhr


Autor: Andrew Lane
Titel: Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft [kaufen?]
Reihe: 1. Band
Buchart: Jugendbuch
Seitenanzahl: 390 Seiten
Verlag: Fischer FJB
ISBN: 9783596193004
Preis: 8,99 €
Veröffentlichung: Februar 2012


Rezension:

Der junge Sherlock Holmes muss über die Ferien bei seinem Onkel und seiner Tante leben, die er überhaupt nicht kennt. Natürlich würde er lieber bei seinem großen Bruder Mycroft wohnen, doch das geht leider nicht. Er stellt sich schon einmal auf langweilige Ferien ein, doch das Blatt wendet sich. Sherlock lernt Matty kennen, außerdem bekommt er einen privat Lehrer Amyus Crowe.

Matty erzählt ihm von einer seltsamen Beobachtung. Er hat eine Wolke aus einem Fenster fliegen sehen und kurz danach wurde aus der Wohnung eine Leiche rausgetragen. Er hatte angst, dass Sherlock ihm nicht glaubt und ihn für verrückt erklärt. Doch paar Tage später, als Sherlock mit Crowe im Wald unterwegs war sah er dasselbe Phänomen. Eine Leiche auf dem Waldboden und eine graue Wolke flog von ihr davon.

Was hatte es mit der Wolke auf sich? Beide Leichen hatten viele Beulen im Gesicht, ging die Pest in Farnham um. Sherlock weiß das er sich aus der Sache raushalten sollte, doch er kann nicht, er muss sich selber auf die Suche nach Anhaltspunkten und Spuren machen. Zusammen mit Matty, Crowe und seiner Tochter Virginia versuchen sie die Wahrheit hinter dem Geheimnis rauszubekommen.

Fröstelnd blickte er in ein kalkweißes Gesicht und rosafarbene Augen. Einen kurzen Moment lang starrten sie ihn durch das Glas an, bevor eine behandschuhte Hand energisch den Vorhang zuzog und die Kutsche weiterfuhr.

Meinung:

Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft ist mein erstes Sherlock Holmes Buch was ich gelesen habe. Es hat mich von Anfang an in den Bann gezogen, da man unbedingt wissen möchte, welches Rätsel Sherlock aufdecken muss. Ab und zu gab es Begriffe die nicht von vornherein klar waren, wenn man aber weiter gelesen hat wusste man meistens worum es sich handelt. Der Schreibstil ist einfach gehalten, obwohl man trotzdem raus lesen kann, dass es sich um ein anderes Jahrhundert handelt.

An manchen wenigen Stellen lässt die Geschichte einen sehr zappeln. Meiner Meinung nach werden ein paar unwichtige Dinge viel zu sehr in die Länge gezogen, wodurch ich manchmal die Lust am lesen verlor und erstmal eine Lesepause eingelegt habe.

Die Beschreibung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, man konnte sie sich richtig bildlich vorstellen und es war von jedem etwas dabei. Der ruhige kluge Sherlock, der freche Straßenjunge Matty, ein Lehrer den sich jeder wünscht, Crowe und seine Tochter Virginia, die nicht typisch Lady like ist, aber dennoch Sherlocks gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich habe an keinem Charakter etwas zu bemängeln, sie waren weder zu langweilig noch zu übertrieben, sondern sehr ausgeglichen.

Der Schluss lässt auf eine genauso spannende Fortsetzung hoffen die schon im Herbst 2012 erscheinen soll. Vielen Dank an Blogg dein Buch und dem Fischer FJB Verlag, dass sie sich für unseren Blog entschieden haben!



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Merle Trilogie – Die Fließende Königin

geschrieben von RottenHeart am 6. März 2012 um 07:59 Uhr


Autor: Kai Meyer
Titel: Die Fließende Königin
Reihe: Band 1
Buchart: Jugendbuch, Fantasy
Seitenanzahl: 271 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 9783551359100
Preis: 7,95 €
Veröffentlichung: Dezember 2011


Rezension:

Die zwei Waisenkinder Merle und Junipa sitzen in einer Gondel, in Venedig. Die beiden werden zum Spiegelmacher Acrimboldo gebracht, wo sie fortan arbeiten sollen. Merle freundet sich mit einen der Lehrlinge des Befeindeten Schneiders an, Serafin. Zusammen beobachten sie etwas merkwürdiges. Einige Ratsherren treffen sich heimlich in einem Haus mit ägyptischen Männern. Sie schleichen in das Haus und bekommen dort mit, dass die Herren die Essenz der fließenden Königin in einer Phiole eingesperrt haben. Merle und Serafin gelingt es die Phiole an sich zu reißen und fliehen. Bei der Flucht werden die beiden getrennt, doch die Phiole befindet sich im Besitz von Merle. Die fließende Königin bittet Merle sie zu trinken, da sie sonst nicht mehr lang existieren wird.

Komische Sachen passieren auf einmal in Venedig. Ein Bote der Unterwelt taucht auf, Serafin wird Verhaftet und Merle macht sich zusammen mit der fließenden Königin auf die Suche nach den Steinlöwen Vermithrax.

Meinung:

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, ich konnte es so gut wie nicht mehr aus der Hand legen! Mir gefällt das neue Cover sehr gut, obwohl die alten auch nicht schlecht aussehen. “Die fließende Königin” ist das erste Buch was ich von Kai Meyer gelesen hab. Das Buch hat sich total schnell und fließend lesen lassen, der Schreibstil hat es mir auf jeden Fall angetan.

Die Charaktere wurden alle sehr schön beschrieben, besonders gut hat mir Unke gefallen, ich konnte sie mir richtig bildlich vorstellen. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat waren die Dialoge zwischen Merle und der fließenden Königin. Die Königin kommt weise aber auch freundlich rüber, aber nicht spießig.

Ich freue mich schon sehr darauf die anderen zwei Bände der Trilogie zu lesen. Das Buch kann ich mit bestem Gewissen jedem weiterempfehlen, egal ob jung oder alt.



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