Starters

Autor: Lissa Price
Titel: Starters
Reihe: 1.Band
Buchart: Dystopie/Jugendbuch
Seitenanzahl: 398 Seiten
Verlag: ivi
ISBN: 9783492702638
Preis: 15,99€
Veröffentlichung:März 2012
Rezension:
Erster Satz: Enders machten mir Angst.
Durch den Sporenkrieg mussten viele ihr Leben geben. Jetzt gibt es nur noch sehr alte und sehr junge Menschen. Die Sporen jedoch gibt es immernoch in den ärmeren Gebieten. Viele bekamen eine Impfung, aber nicht alle…
Nun ist das Leben nicht mehr so einfach.
Junge Leute die noch Großeltern haben, haben Glück. Sie können beruhigt, so wie sie es gewohnt sind, weiterleben. Jedoch gibt es auch viele Kinder und Jugendliche die ihre Großeltern verloren haben, diese müssen auf der Straße leben, immer auf der Hut vor Gefahren. Dazu gehören auch Callie und ihr jüngerer Bruder Tyler.
Sie leben in verlassenen Häusern mit anderen Waisen und kämpfen um das nackte Überleben. Die Kinder müssen jeden Tag aufs neue aufpassen und dürfen sich nicht von den Marshalls erwischen lassen, denn diese würden sie in ein Kinderheim bringen, wo niemand gerne hin will.
Callies kleiner Bruder Tyler leidet an einer Lungenkrankheit und braucht ganz dringend Medikamente. Nach langer Überlegung begibt sich Callie zur ‘Body Bank’, damit sie Geld für die Medikamente bekommt. Sie stellt ihren Körper sozusagen älteren Leuten zur Verfügung, die noch einmal jung und agil sein wollen. Nach einigen Untersuchungen beginnt dann die Reise. In der Zeit, in der sie “benutzt” wird liegt Callie im Koma und weiß nicht was geschieht.
Doch plötzlich läuft alles nicht mehr so wie es sein sollte…und dann beginnt ein Kampf ums nackte Überleben.
Meinung:
Als ich das Buch angefangen habe, konnte ich es nur schwer aus der Hand legen. Zu Beginn kommen viele Eindrücke auf dich zugeflogen, auch bestimmte Begriffen mit denen man erstmal nichts anfangen konnte. Nach und nach wurde ich damit warm und konnte auch in die Geschichte eintauchen.
Callie mochte ich sehr und wurde schnell mit ihr warm. Ich konnte mich in vielerlei Hinsicht in sie hineinversetzen und sehr gut verstehen wieso sie zur Body Bank ging.
Auch die Enders (die Älteren), die die Körper mieteten wurden sehr interessant gestaltet und es war spannend sie mitzuverfolgen.
Mit Blake konnte ich zu Beginn nicht wirklich was anfangen, dennoch ist er für eine Überraschung gut.
Im Großen und Ganzen wurden die Charaktere nicht Charakterlos und lieblos umgesetzt, sondern besaßen alle ihre eigene Persönlichkeit. Sie hatten Ecken und Kanten, dass sie sehr menschlich machte.
Durch den Schreibstil flogen die Seiten nur so dahin, sie ließen sich leicht und schnell lesen.
Dennoch gab es zur Mitte in eine etwas langatmigere Stelle, in der ich mich etwas durchquälen musste. Hat man die paar Seiten erstmal geschafft nahm die Geschichte eine rasante Fahrt auf.
Es prasselte nur so an Informationen und Geschehnissen auf mich ein und ließen mich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war teilweise so überrascht das die Geschichte so ihren Lauf nimmt.
Die Autorin schaffte es mich auf eine andere Fährte zu führen, sodass das Ende für mich ein wirklicher “Oha” – Effekt wurde.
Fazit
Starters ist ein gelungener Auftakt einer interessant aufgebauten Geschichte, die jetzt schon auf weitere spannende Lesestunden deuten! Freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!





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Marimirl
Am 11. Mai 2012 um 12:56 Uhr
Bist du dir sicher, dass es eine Trilogie ist? Ich dachte, es wird nur zwei Bücher geben (neben den drei kurzen ebooks)
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Asu
Am 13. Mai 2012 um 11:07 Uhr
Oh wirklich? Hab das irgendwo mal aufgeschnappt, kann aber sein das meine Information falsch ist. Danke für den Hinweis :) Werde es dann mal ändern!
