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Dead Beautiful – Deine Seele in mir


Autor: Yvonne Woon
Titel: Dead Beautiful – Deine Seele in mir
Reihe: 1. Band
Buchart: Kinder-und Jugendbuch
Seitenanzahl: 480 Seiten
Verlag: dtv
ISBN: 9783423760386
Preis: 16,95€
Veröffentlichung: Oktober 2011


Rezension:

Erster Satz: Ich verstand nichts vom Tod, bis ich anfing, mich mit Philosophie zu beschäftigen.

Renée findet auf dem Heimweg plötzlich das Auto ihrer Eltern am Wegrand stehen. Intuitiv geht sie in den Wald und findet dort ihre Eltern tot auf. Angeblich war ein Herzanfall daran schuld, doch alle Beide gleichzeitig?
Am Tag der Beerdigung trifft sie ihren Großvater, der absofort für sie sorgt und ihr gesetzliger Vormund wird. Dieser schickt sie schon nach wenigen Tagen auf das Gottfried-Institut nach Maine, worüber Renée so gar nicht erfreut ist. Sie muss alles was sie kannte hinter sich lassen – ihre gewohnte Umgebung, Schule und ihre vertrauten Freunde.
Dort angekommen ist Renée erstmal sehr verwirrt über den Stundenplan. Komische Fächer stehen auf dem Plan wie z.B Gartenbau. Wozu braucht man denn sowas?
Nach vielen Erklärungen und Regeln lernt sie den mysteriösen Dante Berlin kennen, von dem Renée sich magisch angezogen fühlt. Doch komische Sachen passieren in seiner Nähe – wenn sie Dantes Hand berührt fängt es komisch an bei ihr zu kribbeln und wird taub. Nicht nur das lässt Renée stutzig werden sondern auch sein komisches Verhalten. Als auch noch herauskommt das auf der Schule komische Todesursachen im Gange waren und die ihrer Eltern sehr ähnlich sind macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit…dort stößt sie auf viele Geheimnisse die das Institut versteckt hält…

Meinung:

Die Geschichte in dem Buch fand ich schon von Anfang an sehr interessant. Die Autorin beschäftigt sich mit dem Tod, der eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte spielt aber nicht gleichzeitig das Ende bedeutet.
Die Erzählweise ist einfach und weniger detailreich gehalten, dennoch konnte ich mir die Welt und deren Umgebung gut vorstellen und mit Renée mitfühlen.
Auch um das Geheimnis ihrer Eltern und deren Todesursache hat mich lange neugierig gehalten und wurde zum Glück nicht zu früh aufgedeckt. Somit blieb der Reiz und die Spannung länger erhalten.
Das Gottfried-Institut fand ich sofort faszinierend und würde wohl einen kleinen Besuch nicht abschlagen. Es ist ein Gebäude mit vielen verschiedenen Bewohnern und überall gibt es kleine Geheimnisse und Verstecke.
Man liest schnell heraus das die Sprache Latein eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Was mich aber ein wenig gestört hat, war das einige Prologe auf Latein gehalten wurden. Ich bin leider nicht der Sprache mächtig und somit war ich ein wenig traurig das mir diese Sätze enthalten blieben.

Latinum: lingua mortuorum – Latein: Die Sprache der Toten

Die Liebesgeschichte zwischen Renée und Dante fand ich unheimlich niedlich trotz weniger Tiefgang. Man konnte richtig rauslesen wie sich die Beiden nacheinander sehnen und sich vermissen. Leider war Dante für mich ein wenig zu perfekt, da hätte ich mir gerne mal etwas neueres erhofft.

Fazit:
Wer keine lust mehr auf Vampire, Werwölfe oder Engeln hat ist mit diesem Buch gut bedient.
Trotz kleinen Höhen und Tiefen ein wirklich gelungenes Debüt und freue mich schon auf eine Fortsetzung!



Der Beitrag wurde am Samstag, den 15. Oktober 2011 um 20:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter Rezension abgelegt. RSS 2.0 Trackback 3 Reaktionen zu “Dead Beautiful – Deine Seele in mir”
  1. Niniji Am 16. Oktober 2011 um 22:41 Uhr

    Das hört sich sehr ungewöhnlich – interessant an. Mal was anderes. Irgendwie erfrischend :)
    Sagt mal, kann man eigentlich bei euch auch die Antworten zu Kommentaren irgendwie abonnieren? Habe nichts gefunden. Hm…
    LG,
    Niniji

  2. RottenHeart Am 17. Oktober 2011 um 17:35 Uhr

    neh also die Kommentare kann man bei uns nich abonnieren, du meinst wahrscheinlich damit du bescheid bekommst, wenn hier mehr dazu geschriebn wird zu dem thema oder?

  3. Niniji Am 22. Oktober 2011 um 16:12 Uhr

    Ja genau. Ich habe aber gerade einen Weg gefunden. Zwar nicht per Mail, aber ich lasse mir Kommentare zu ausgewählten Beitragen per RSS in meinem GoogleReader anzeigen. Klappt :)

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