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Crank


Autor: Ellen Hopkins
Titel: Crank
Buchart: Kinder- und Jugendbuch
Seitenanzahl: 544 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 9783551582300
Preis: 14,00€
Veröffentlichung: August 2010


Rezension:

Erster Satz: Das Leben war gut, bevor ich es traf, das Monster.

Kristina ist eine Vorzeige-Tochter. Sie ist gut in der Schule, freundlich und sehr wohlerzogen.
Doch als sie ihren Vater besucht, der die Familie schon vor Jahren verlassen hat, verändert sich plötzlich alles. Sie lernt eine sehr fremde und dunkle Welt kennen. In der Nachbarschaft lernt sie einen Jungen Namens Adam kennen und Kristina verliebt sich schnell in ihn. Durch Adam lernt sie eine andere Seite des Lebens kennen. Kristina bekommt nicht nur ihren ersten Kuss von ihm sondern auch die erste Linie von der Droge Crank.
Kristina konnte nicht erahnen was sie sich damit antut. Denn als sie nach Hause fährt merkt sie schnell, das sie die Droge nicht mehr loslässt und sie mehr brauchte als sie dachte. Sie ist plötzlich eine andere Person und auch ihre Familie merkt das etwas nicht stimmt.
Wie wird Kristina mit dem Monster fertig? Wird ihre Familie dahinter kommen?

Meinung:

“Crank” ist zwar eine fiktive Geschichte – die aber dennoch einen wahren Hintergrund besitzt. Ellen Hopkins hat dies nämlich bei ihrer Tochter mitbekommen, wie sie von der Droge Crank abhängig wurde und sie immer mehr zu einer fremden Person heranwuchs. Vieles in der Geschichte ist ihrer Familie und Verwandten widerfahren.
Die Figuren in der Geschichte wurden in vielen Fällen aus wahren Personen zusammengesetzt.

Das Leben war gut bevor ich es traf,
das Monster.
Das Leben danach
war großartig.
Auf jeden Fall
für kurze Zeit
.

Der Schreibstil und der Aufbau der Seiten ist sehr ungewöhnlich und speziell. Die Kapitel sind meistens nur ein oder zwei Seiten lang was in keinster Weise störend ist. Jede Seite hat ihren eigenen Stil. Mal sind nur drei Zeilen auf einer Seite vorhanden oder in wirrem Zick Zack geschrieben, was immer zu ihrem Leben und deren Gefühlen passt.

Großes drumherum gibt es auch nicht, die Autorin kommt sofort zum eigentlichem Thema – dem Monster und deren Auswirkungen auf Kristina und ihrem Umfeld.
Ellen Hopkins beschreibt die Auswirkungen der Droge auf einer besonderen Weise. Man fühlt richtig mit wie es auf einen Einfluss hat und alles nach und nach verändert.

Ich musste nur zum Tütchen greifen,
musste nur eine kleine Prise nehmen, und das Monster erschien.
Ich musste es nicht einmal rufen.

Fazit:
Ich kann dieses Buch nur wirklich jedem empfehlen.
Nicht nur durch die besondere Schreibart sondern auch weil dieses Thema wirklich zum nachdenken anregt!



Der Beitrag wurde am Samstag, den 1. Oktober 2011 um 15:38 Uhr veröffentlicht und wurde unter Rezension abgelegt. RSS 2.0 Trackback 2 Reaktionen zu “Crank”
  1. Favola Am 3. Oktober 2011 um 12:25 Uhr

    Hallo :-)
    Ich bin grad das erste Mal über euren Blog gestolpert und er gefällt mir wirklich sehr gut.
    Und die Rezi zu “Crank” tönt wirklich sehr vielversprechend. Dieses Buch muss ich mir mal genauer anschauen :-)
    lg Favola

  2. Asu Am 3. Oktober 2011 um 19:18 Uhr

    Dankeschön für das Kompliment :)
    Also Crank fand ich schon echt toll, anfangs leicht verwirrend aber man gewöhnt sich schnell an die Satzstellungen ;) kann ich nur empfehlen!

    LG
    Asu

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